Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität. Inspiriert von der Neugier auf das Unbekannte ermöglichen wir rund 25.000 Studierenden und 5.800 Beschäftigten, Wissenschaft für die Gesellschaft voranzutreiben. Gehen Sie zusammen mit uns neue Wege und schreiben Sie Erfolgsgeschichten – Ihre eigene und die der Universität.
Unterstützen Sie uns ab 01.05.2026 in Teilzeit (75 %) als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit dem Forschungsschwerpunkt Geomorphologie / Geoarchäologie und Lumineszenzdatierung
Die Stelle ist in dem drittmittelfinanzierten Projekt „Die Wässerwiesen im Einzugsgebiet der Wiesent (Nördliche Frankenalb / Deutschland) in ihrer historischen Dimension. Eine Blaupause für agrarisch geprägte Auensysteme?“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 2361/2) „Fluviale Anthroposphäre“ befristet gemäß § 2 WissZeitVG und § 72 HessHG mit Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung an der Professur für Physische Geographie, Institut für Geographie am Fachbereich Mathematik und Informatik, Physik, Geographie zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-H.
Sie werden, soweit die zulässige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird, für die Dauer von 3 Jahren beschäftigt.
Das Projekt
Im Zentrum des Projektes steht die Hypothese, dass Wässerwiesen im Einzugsgebiet der Wiesent (Nördliche Frankenalb / Deutschland), die fluviale Auendynamik und Auenökologie seit dem Mittelalter maßgeblich beeinflussen. Bisherige Untersuchungen zeigen, dass sich die holozäne Sedimentationsdynamik durch Einführung von Ackerbau und Viehzucht im Neolithikum drastisch veränderte, wobei das Mittelalter als eine Phase besonderer Dynamik in Erscheinung tritt. Ziel des Projektes ist es, der Frage nachzugehen, inwieweit die Einführung von Wässerwiesen für die Veränderung der mittelalterlichen Fluvialdynamik verantwortlich ist. Neben umfangreichen Geländearbeiten und sedimentologisch-pedologischen Analysen, liegt der Fokus auf hochauflösenden Sedimentdatierungen mittels innovativer Lumineszenzdatierungsverfahren. Die Arbeiten werden in enger Kooperation mit der Historischen Geographie und der Archäologie der Universität Bamberg, sowie weiteren Partnern aus der Physischen Geographie und Bodenkunde durchgeführt.
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